SPD-Fraktion informiert sich über den aktuellen Stand der Sanierung des Kreiskrankenhauses in Rotenburg

Rotenburg.

Über das medizinische Konzept und die Sanierung des Kreiskrankenhauses in Rotenburg informierte sich kürzlich die Rotenburger SPD-Fraktion sowie die SPD-Landtagskandidatin Karina Fissmann. Der Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses Rotenburg, Frank Alemany sowie der Geschäftsführer der Servicegesellschaft für Diakonie, Andreas Maus freuten sich sehr über das Interesse der Kommunalpolitiker und stellten den aktuellen Stand der Sanierung sowie das medizinische Konzept des Krankenhauses den Fraktionsmitgliedern vor. „Das Gesundheitszentrum der Diakonie im Kreiskrankenhaus Rotenburg ist ein Akutkrankenhaus mit 186 Betten für Grund- und Regelversorgung mit den Abteilungen Chirurgie, Innere Medizin sowie Gynäkologie. Das Angebot wird durch die Zusammenarbeit mit dem Medizinischen Versorgungszentrum und einer radiologischen Fachpraxis ergänzt“, erklärt Geschäftsführer Alemany. „Daneben stehen ein ambulanter Pflegedienst durch das Pflegezentrum für Diakonie und die Servicegesellschaft für Diakonie zur Verfügung. Weiterhin ist dem Krankenhaus eine Krankenpflegeschule und eine Altenpflegeschule mit rund 40 Ausbildungsplätzen angegliedert. Seit Beginn 2015 sind wir akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps-Universität Marburg. Für den Lehrbetrieb ermächtigt sind die Kliniken für Innere Medizin, Chirurgie und Anästhesie- und Intensivmedizin“, erklärt Alemany. In 2017 waren etwa 7163 Patientinnen und Patienten im Krankenhaus. Strategisch werde man eine Kooperation mit Schwerpunktbildung mit dem Klinikum Hersfeld-Rotenburg anstreben, um dauerhaft den regionalen Bereich optimal medizinisch zu versorgen.

Die Sozialdemokraten informierten sich des Weiteren über die Baumaßnahmen des B-Flügels. Drei Pflegestationen sind Anfang des Jahres eröffnet worden. Die anderen Pflegestationen werden voraussichtlich im Juni wieder zur Verfügung stehen. „Die Kosten der Sanierung betragen etwa sechs Millionen Euro, von denen 3,8 Millionen Euro vom Land Hessen gefördert werden“, erklärte der Geschäftsführer der der Servicegesellschaft für Diakonie, Andreas Maus.

Im Anschluss besichtigten die Sozialdemokraten die sanierten Pflegestationen des B Flügels. Die Pflegestationen im B Flügel sind mit modernen Zwei-Bett-Zimmer ausgestattet.

„Das Kreiskrankenhaus mit 420 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit ist ein wichtiger Arbeitgeber in Rotenburg und für die Menschen in unserer Region eine Anlaufstelle, bei der sie sich in schwierigen gesundheitlichen Situationen, bei Krankheit und Eingriffen hinwenden können. Diese müssen wir uns erhalten“, fasst SPD-Fraktionsvorsitzender Sebastian Münscher zusammen. Die Landtagskandidatin Karina Fissmann wird sich auf Landesebene dafür einsetzen, dass kleine Krankenhäuser im ländlichen Raum bessere unterstützt werden.

„Beide Krankenhäuser müssen erhalten bleiben!“

Sehr positiv bewertet die SPD-Fraktion die Kooperation mit dem Klinikum Hersfeld-Rotenburg, bei dem es ein sinnvolles medizinisches Konzept gibt. Nach Ansicht der Rotenburger SPD muss Ziel und unsere Aufgabe sein, beide Häuser, das Kreiskrankenhaus sowie das Herz und Kreislaufzentrum, für die Menschen vor Ort am Standort Rotenburg langfristig aufrechtzuerhalten.

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